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Euroscreen 21

Eröffnung: 20. Juli um 12 Uhr.
Zur Einführung spricht Andreas Broeckmann, künstlerischer Leiter des Neue Medien-Festivals, transmediale, Berlin.

klauke

special guest: Prof. Juergen Klauke, Deutschland

Beteiligte Künstler

interactive: Gregory Chatonsky, Frankreich

Michael Sellam, Frankreich
Selda Asal, Türkei
Joanna Rajkowska, Polen
Ventsislav Zankov, Bulgarien
Robert Lisek, Polen
Magarita Stavraki, Griechenland
Jan Verbeek, Deutschland
Johanna Lecklin, Finnland
Steve Hawley, Grossbritanien
Sabine Ruff, Deutschland
Javor Gardev, Bulgarien
Csongor Gáspár, Rumänien
Hercli Bundi, Schweiz
reMI, Österreich
Vujinovic&Simcic, Slovenien
Mira Heija, Estland
TJADER-KNIGHT inc., Belgien
ELASTIC Group, Italien
Lilia Pérez Romero, Spanien
Ivar Smedstad, Norwegen
Andrei Fadeev, Russland
Anita Sarosi, Ungarn
Nora Martirosyan, Armenien
Anouk de Clerq, Belgien
Andreas Gedin, Schweden
Bjargey Ólafsdóttir, Island
Juanjo Fernández Rivero, Spanien
Nikos Giavropoulos, Griechenland
Gair Dunlop, Schottland
Lakis & Aris Ionas, Griechenland
Bernd Oppl, Österreich
E. Constantinescu, Niederlande
Myriam Thyes, Schweiz
Piotr Wyrzykowski, Polein
Benjamin Fleig, Deutschland
Judith Nothnagel, Deutschland
Anke Schaefer, Niederlande
Nikos Papadimitriou, Griechenland

Projektbeschreibung

Das Projekt "Euroscreen21"

Der Name "Euroscreen21" steht für ein Projekt mit Künstlern aus Ländern Europas, die elektonisch vernetzt sind und im Bereich Video/New Media Art arbeiten.

Die rasanten technischen und politischen Entwicklungen erweitern die traditionellen Bedeutungen von Zeit und Raum um neue Dimensionen. Kommunikation mit Menschen in entfernten Ländern funktioniert bereits einfach und schnell über sich zunehmend verbessernde Techniken und Datennetze. In einem Europa ohne Grenzen liegen neue Chancen für eine innovative Gemeinschaft.

"Euroscreen21" entsteht im Jahr 2002 mit diesen Vorzeichen. Kunst förderte schon immer den Dialog und die Verständigung zwischen verschiedenen Kulturen.

Das Konzept, welches ausdrücklich auf einer Europäischen Zusammenarbeit beruht, ermöglicht neue Kunst- und Kommunikationsansätze; ein Zirkulieren von Bildern, das keine Hindernisse durch Sprachschwierigkeiten kennt; ein Experiment von Künstlern verschiedener Staaten, zu Themen der Gegenwart, politischer, ästhetischer und philosophischer Betrachtungen.

Die Orte der Präsentation sind sowohl Museen, Galerien und das World Wide Web, als auch öffentliche Orte, die für jedermann leicht zugänglich sind. Die bearbeiteten Themen erscheinen nach Möglichkeit an verschieden Orten Europas zeitgleich. Eine Gleichzeitigkeit der Ausstrahlung erhöht somit den Kommunikationswert.

Die Teilnehmer leben im geografischen Europa: England, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Polen, Kroatien, Türkei, Niederlande, Spanien, Irland, Belgien, Italien, Portugal, Österreich, Luxemburg, Griechenland, Dänemark, Finnland, Tschechien, Russland, ...

Die Entwicklungen und Resultate des Projektes werden im Internet unter: www.Euroscreen21.de verfolgbar sein.

Das Projekt wird im neueröffnenden PAN-Museum, Emmerich, Deutschland im Mai 2003 erstmalig präsentiert.

Die Euroscreen DVD besteht aus einem Mix von ungefähr 40 digitalen Kurzvideos (jedes eine Minute lang). Die Genren sind Video, New Media, Dokumentar, Experimental, Animation usw. Daneben ist zum Thema eine interaktive Medienkunstarbeit von Gregory Chatonsky , Frankreich auf der Website und der DVD integriert.

Thema
Die eingereichten Videos eines jeden Künstlers aus verschiedenen europäischen Staaten reflektieren seine Interpretation von Heimat. Die künstlerische Form war völlig frei. Ein dokumentarisches Kunstvideo war genauso denkbar, wie ein völlig abstraktes Kunstvideo, z.B. indem ein animiertes heimatliches Tapetenmuster die Hauptaussage bildet. Arbeiten, die die moralisch-ethischen Grundsätze verletzen, wurden nicht akzepiert.

Kurator/Konzept: Judith Nothnagel; Kurator: Benjamin Fleig

 

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Kurzbeschreibung der einzelnen Abläufe

Euroscreen21 besteht aus folgenden Teilen:

1. Euroscreen21 VIDEO
Präsentation von digitalen Kurzvideos von Künstlern aus circa 30 europäischen Ländern im PAN-Museum , Emmerich über DVD.

2. Euroscreen21 LÄNDER
Die Euroscreen21 DVD wird zeitgleich in 15 anderen Ländern, in Museen, Galerien und Kulturinstituten weltweit gezeigt. Diese Orte sind entweder zukünftige Kooperationspartner des PAN Kunstforum oder wurden durch Euroscreen21-Künstler vor Ort gewonnen:

MEDIENTURM, GRAZ, AUSTRIA, EUROPE CULTURE CAPITAL 2003
www.medienturm.at

MUSEUM-KUNST-PALAST, DUESSELDORF, GERMANY
www.museum-kunst-palast.de

FOURNOS CENTER FOR THE ART AND NEW TECHNOLOGY, ATHENS, GREECE
www.fournos-culture.gr

BWA ART CENTER, GALERIE SZTUKI WSPOLCZESNEJ, WROCLAW, POLAND
sekretariat@bwa.wroc.pl

IRIDA GALLERY, SOFIA, BULGARIA
iridaart@einet.bg

ACADEMY OF FINE ARTS, "INSTITUTO DI STORIA E FENOMENOLOGIA DELLE ARTI", MERCATA, ITALY
www.accademiabellearti.com/macerata.html

APARTMENT PROJECT, ISTANBUL, TURKEY
www.goethe-institut.org

CANTIERI CULTURALI ALLA ZISA, PALERMO, ITALY
www.anghelos.org/observatory.html

GALLERY OF CONTEMPORARY ART, CELJE, SLOVENIA
adomjan@hotmail.com

IIRIS VIDEOFESTIVAL, JYVÄSKYLÄ, FINLAND
www.iiris2003.net

ON GALLERY, POZNAN, POLAND
free.art.pl/on_gallery

CHARLIE CINEMA, LODZ, POLAND
www.charlie.pl

WORM CINEMA, ROTTERDAM, NETHERLANDS
www.wormweb.nl

GALLERY OF CONTEMPORARY ART, CELJE, SLOVENIA
odeon@siol.net

CENTER FOR CONTEMPORARY ART ARTS, PRAGUE, CZECH REPUBLIC
www.fcca.cz

3. Euroscreen21 LIVE
Drei Euroscreen21 Künstler zeigen umfassendere Arbeiten ihres Schaffens im PAN-Museum:

  • Sabine Ruff: Performance
  • Judith Nothnagel: Video-Installation

 

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  • Benjamin Fleig: Video-Installation - FIDATO Verkauf und Verleih
         von professionellen Audio- und Videogeräten :
    www.fidato.nl
  • fvs11
    fvs10
    fvs06
    fvs08
    fvs03
    fvs05
    fvs02

    4. Euroscreen21 ONLINE
    Auf der Projektwebseite
    www.euroscreen21projects.de sind die Inhalte und Entwicklungen des Projektes mitverfolgbar. Hier finden sich ausführliche Informationen zu den Künstlern, interaktive Arbeiten, Termine, Kooperationspartner, usw. Alle Videos unter www.boringart.com veröffentlicht. Eine Kooperation von Boringart mit PAN kunstforum.

    Das Projekt Euroscreen21 reflektiert den gattungsübergreifenden Charakter des neuen Museums und bildet das Initial für den Schwerpunkt Video, Doku-Film und Neue Medien, für welche das PAN zukünftig durch Ausstellungen, Veranstaltungen und ein in Vorbereitung befindliches, themenbezogenes New Media Festival ein regional/überregional relevantes Forum bilden will.

    Zum Videokunst-Projekt Euroscreen21 im PAN

    Ein Heimatgefühl dauert länger als 62 Sekunden. Es ist geschaffen für die Ewigkeit - erst recht ein Heimatloser wird dies nachempfinden können. Dennoch ist es im Bruchteil von Sekunden spürbar und verändert sich dabei stetig im Laufe der Zeit.

    Es verbindet Menschen und ist doch immer ein individueller Ausdruck. Diese Gedanken zu verbildlichen und fern von sprachlichen Barrieren zu vermitteln, haben sich jetzt Künstler aus ganz Europa zur Aufgabe gemacht. Unter Regie der deutschen Künstlerin Judith Nothnagel ist das einzigartige Projekt "Euroscreen21" entstanden.

    Digitale Kurzvideos zeigen in exakt 62 Sekunden, was Heimat in einer Zeit bedeutet, die von ständigem Wechsel geprägt ist. Wie es sich für eine Initiative versteht, die den europäischen Gedanken auf ideeller Ebene fördern soll, sind inhaltlich keine Grenzen gesetzt. Der Austausch, der unter anderem auf der Website www.Euroscreen21.de dokumentiert ist, hat bereits innerhalb weniger Monate gezeigt, dass die europäische Vereinigung auf künstlerischer und kultureller Ebene weiter fortgeschritten ist, als in anderen Lebensbereichen.

    Als europäische Institution versteht sich auch das Plakatmuseum am Niederrhein in Emmerich am Rhein, das im kommenden Frühjahr eröffnet wird. Dort werden vom 25. Mai bis zum 25. Juni die Ergebnisse von "Euroscreen21" erstmals in großem Rahmen der Öffentlichkeit vorgestellt und eine Heimat finden. Parallel wird eine DVD mit den "gesammelten Werken" erscheinen, die im selben Zeitraum in zehn europäischen Ländern präsentiert wird - darunter beispielsweise im Goethe-Institut in Paris.

    Ein Ende des Projekts ist nicht absehbar. Längst interessieren sich immer mehr Künstler und Kunstliebhaber für "Euroscreen21", das ständig im Fluss ist. Ähnlich wie die Welt, Europa und damit auch die Heimat.

    Volker Himmelberg

    mehr Infos unter: www.euroscreen21.de

    gefördert durch die

    Kunststiftung-logo

     

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